Helm auf, Ohren gespitzt und los ging's! Die drei ersten Klassen machten sich gemeinsam auf den Weg nach Pölfing-Brunn, um in die spannende Geschichte des Bergbaus einzutauchen.
Nach einer gemütlichen Wanderung wartete bereits das Bergbaumuseum, das im Keller der Volksschule Pölfing-Brunn untergebracht ist. Für jene Kinder, die dort selbst den Kindergarten oder die Volksschule besucht haben, war der Schaustollen ein alter Bekannter. Für alle anderen gab es jede Menge Neues zu entdecken.
In drei Gruppen ging es auf eine spannende Zeitreise.
Vizebürgermeister Matthias Prutti führte die Kinder zu den Gedenkstätten des ehemaligen Bergbaus. Gemeinsam wurden die heute noch gut sichtbare Schütthalde, historische Ausstellungsbilder und alte Fotografien erkundet. Besonders spannend war es zu hören, wie die Bergwerksarbeiter damals lebten und wie in den eigens errichteten Arbeitersiedlungen – den sogenannten Kolonien – der Alltag aussah.
An der nächsten Station erklärte Gemeindebediensteter Martin Resch die traditionelle Bergmannstracht. Die Kinder erfuhren, was es mit dem Ledersprung auf sich hat, und eine abwechslungsreiche Diashow zeigte eindrucksvoll, wie bedeutend der Bergbau früher für die gesamte Region war.
Mit Gemeinderat Karl Sommer wurde es schließlich besonders abenteuerlich. Ausgestattet mit Schutzhelmen ging es hinunter in den Keller der Schule, wo ein Bergwerksstollen originalgetreu nachgebaut wurde. Fast konnte man sich vorstellen, wie eng, dunkel und anstrengend die Arbeit unter Tage gewesen sein muss. Beeindruckt hörten die Kinder zu und waren froh, dass sie nach der Führung wieder ans Tageslicht zurückkehren durften.
Nach rund zwei Stunden voller interessanter Geschichten, spannender Einblicke und vieler neuer Eindrücke wartete noch eine wohlverdiente Belohnung: Im Kipferlbad wurde geplanscht, gespielt und gelacht. Trotz des etwas bedeckten Wetters war der Sprung ins kühle Wasser der perfekte Abschluss eines gelungenen Ausfluges.
Ein herzliches Dankeschön gilt Matthias Prutti, Martin Resch und Karl Sommer, die sich viel Zeit genommen haben, um den Kindern die Geschichte des Bergbaus auf so anschauliche und spannende Weise näherzubringen. Dank ihres großen Engagements wurde Geschichte an diesem Vormittag richtig lebendig!





