Wer braucht schon berühmte Sehenswürdigkeiten, wenn man stattdessen die Wohnorte der eigenen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden erkunden kann? Genau das dachte sich die 1c und machte sich auf eine ganz besondere "Sightseeing-Tour durch Pölfing-Brunn".
Nicht Schlösser oder Burgen standen auf dem Programm, sondern drei Besuche bei Kindern aus der Klasse. Dabei war es für alle spannend zu sehen, wer wo wohnt – und ganz nebenbei erfuhr man, welche Kinder noch in der Gegend wohnen!
Die erste Etappe führte hinauf zu Lisa Resch. Der kleine Anstieg war schnell vergessen, denn zur Belohnung wartete selbstgemachter Pfefferminzsirup auf die Wandergruppe. Bei der ersten Rast sorgten außerdem sechs neugierige Ziegen für Begeisterung. Streicheln, beobachten und staunen – da wollte so mancher gar nicht mehr weiterwandern.
Doch der nächste Stopp lockte bereits: Bei Pascal Lamfried wurden die Kinder von seiner Mama und Oma herzlich empfangen. Die Tische waren schon liebevoll gedeckt und es gab Saft und köstlichen Kuchen. Als wäre das nicht schon genug gewesen, überraschte die Gastgeberfamilie die Wandergruppe zum Abschluss sogar noch mit einem Eis. Da schmeckte der weitere Weg gleich doppelt so gut!
Frisch gestärkt ging es wieder hinunter in den Ort und auf der anderen Seite des Hügels hinauf zu Jonas Lipp. Dort wartete bereits das nächste Empfangskomitee: Mama, Oma und Opa begrüßten die 1c mit Saft, Keksen und herrlich duftenden, selbstgebackenen Pizzaschnecken. Besser kann eine Wanderpause wohl kaum aussehen!
Nach der letzten Stärkung machte sich die Klasse auf die Heimreise. Noch ein Stück bergauf, dann wieder bergab zurück nach Wies. Und obwohl die Beine langsam müde wurden, hielten alle tapfer durch. Immerhin standen am Ende stolze 11 Kilometer und rund 18.000 Schritte auf dem Tagesprogramm – eine beeindruckende Leistung für unsere fleißigen Wanderprofis!
Ein herzliches Dankeschön an die Familien Resch, Lamfried und Lipp für die wunderbare Gastfreundschaft und die liebevolle Verpflegung. So wurde aus einem Wandertag ein ganz besonderes Gemeinschaftserlebnis.
Eines ist jedenfalls schon jetzt klar: Die 1c freut sich bereits auf den nächsten Wandertag. Schließlich gibt es noch viele Häuser der Klassenkameradinnen und Klassenkameraden zu entdecken – und vielleicht wartet dort ja wieder die eine oder andere köstliche Überraschung!





